Abschlussbericht der Griechenlandreise am 04.06.2010

von Roland Breitschaft um 00:01 am 24. Dezember 2010 |  0 Kommentare

Einige interessante Ereignisse trage ich jetzt vor,
hoffentlich könnt ihr es ertragen mit Humor!
Ihr kennt ja den Spruch: Pilgerreise, Opferreise,
jeder leidet auf seine Weise.

Hans und Maria fühlten sich anfangs allein gelassen,
hat man sie doch in Rosenheim sitzen lassen.
Schnell telefoniern`s mit`m Hans Zweck,
stoßen endlich zu uns beim Inntal-Dreieck.

Nach dem Gottesdienst in Sterzing,
ließ der Pater seine Unterlagen lieg`n.
Der Hans half ihm, das war ja klar,
Pater Rainer bringt dafür ein Rauchopfer dar.

Die Fahrt auf der Fähre machte kein Problem,
der Aufenthalt war für alle angenehm.
Fritz ging baden am 9. Deck,
doch plötzlich war das Wasser weg.

Man traf sich zum Essen im Salon,
dort erwarteten uns die Ober schon.
Wir bestellten eine Flasche roten Wein,
das Hähnchen schmeckte auch so fein!

Nach dem Besuch der Bar,
der Alois auf der Suche war.
Wir sahen seine verzweifelte Mine,
gemeinsam fanden wir die Kabine.

Hans erklärt: Bei gesundheitlichen Problemen,
könnt ihr Kontakt mit`m Doc oder Sani aufnehmen.
Der Pater rät: Wenn beide nicht mehr helfen können,
müsst ihr halt schnell zu Pfarrer Vogelpohl rennen.

Am Mittwochmorgen hatte Hedwig einen schweren Kopf,
hing sie doch am Abend beim Krisengespräch mit am Tropf.
Dem Pater macht das gar nichts aus.
Cognac ist für ihn kein Graus!

Hans klopfte an die Tür bei seiner Marianne,
aber sie kann nicht öffnen ihrem Manne.
Steckt sie doch mit drei Leidensgenossinnen
eine halbe Stunde im Hotelaufzug drinnen.

Weil Werner so intensiv alte Steine anschaut,
hat er sich den Museumsbesuch verbaut.
Waltrauds Nerven lagen blank,
er kam wieder – Gottseidank!

Dann tat er seine Jacke vermissen,
wir den Meerblick zweimal genießen.
Jetzt möchte ich mal kuscheln unserer Busfahrer Ohren,
in keiner Situation haben sie beide die Nerven verloren.

Parkt ein Auto falsch in engen Gassen,
können sie sich auf ihre Hansen verlassen!
Alois steuerte Bus 1 mit sicherer Hand
durch das wunderschöne Griechenland.

Alles er gelassen nahm,
selbst als er als Letzter auf die Fähre kam.
Zwischendurch beim Schwimmen im Meere
kam ihm ein Hai in die Quere,

der ganz klar ein Opfer sucht,
Alois mit Andrea ergriff die Flucht.
Hinterher da war ihm klar,
dass es nur ein Thunfisch war.

Und ich gebe euch mein Wort,
hier ist ein griechischer Held an Bord.
Nicht Herkules, nein Aloisos heißt der Supermann,
der uns vor blinden Passagieren retten kann.

Er sah nur einen schwarzen Schopf
und zog heraus den armen Tropf.
So bewahrte der Fahrer der Firma Wild,
die Bundespolizei vor einer Schlagzeile in der Bild!

Modisch gibt sich wie gehabt,
Pater Rainer, der schwarze Abt.
Penelope erkennt sofort,
den Philosoph an seinem Wort.

Seine Predigt hat Substanz,
fesselt alle voll und ganz.
Penelope ist entflammt,
doch er gehört dem Priesteramt.

Beim Hundertmeterlauf den Kranz
gewann der sportliche Fritsch Hans.
Obwohl der Hans ist ein Veganer,
hat er doch Kraft wie ein Spartaner!

Mit Fehlstart hat er zwar begonnen,
doch hätte er auch so gewonnen.
Für`s Peneloperle sehr gewandt,
zum Abschied er die rechten Worte fand.

Weil Big Boss nicht mehr schlafen kann,
das Frühstück heute wieder zu früh begann.
Trotzdem müssen wir ihn loben,
denn wie Vater Zeus da oben,

hat er alles fest im Griff
in dem Bus und auch am Schiff.
Bei Hans Zweck und Pfarrer Vogelpohl
fühlen wir uns alle pudelwohl!

Dieser sorgt für Seele und Geist,
uns den Pfad zum Himmel weist.
Und er sucht nach neuen Wegen,
uns den Glauben darzulegen.

Sein ganzes Denken, Wollen steckt
in seinem neuen Buchprojekt,
das in Bälde wird gestartet,
von uns allen heiß erwartet!

Kultig sind schon diese Fahrten
und wir können`s kaum erwarten,
bis Hans Zweck in gleicher Weise,
lädt uns ein zur nächsten Reise.

PS: Damit dieses „Werk“ für unseren Abschlussabend am Freitagmorgen auf der Lefka Ora geschaffen werden konnte, mussten drei Reiseteilnehmer, die ungenannt bleiben wollen, eine Nachtschicht einlegen! Damit sich der Geist entfalten konnte, wurden dabei einige Flaschen geleert. Pilgerreise, Opferreise, jeder leidet auf seine Weise!

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