In betörend schöner Landschaft befanden wir uns heute,
Delphi zog nicht nur früher an viele Leute.
An diesem bedeutenden Ort – dem damaligen „Nabel der Welt“
hat uns Penelope viel über Götter und das Orakel erzählt.
Im Museum bewunderten wir die Bronzestatue des Wagenlenkers zum Schluss.
Penelope zeigte uns die Perfektion der Ausarbeitung und die „Finger“ vom Fuß.
Mittagssuppe habe ich heut nicht gegessen,
der griechische Bauernsalat ist lecker gewesen.
Als nächste Station wurde das Kloster Osis Loukàs gewählt,
das wegen seiner wunderbaren Mosaike zum Weltkulturerbe zählt.
Wo der Selige Lukas im 10. Jhdt. fand eine Quelle,
wurde erbaut das Kloster und eine kleine Kapelle.
Der Sonntagsgottesdienst mit Pfarrer Vogelpohl,
war an dieser ehrwürdigen Stelle sehr eindrucksvoll.
Danach machten wir uns auf den Weg nach Athen,
wo wir gleich die sozialen Brennpunkte sehn.
Schwierig gestaltete sich unsere Fahrt,
Alois hat seine stoische Ruhe bewahrt.
Den jungen Männern, die offensichtlich die Deutschen hassen,
würde er kurzerhand ein „Dutzerl“ verpassen.
Und wenn das nicht hilft, „foad an iwadiwa“ halt,
dann brauchen wir niemanden, der den alten Spiegel zahlt.
Alois` Meisterleistung wurde bedacht mit Applaus,
den Bus parkte er gekonnt direkt vorm Haus.
Zwei Nächte waren wir im Pythagerion Hotel,
zum fünften Mal gab`s Salat, Reis und Gockel.
Pilgerreise, Opferreise,
jeder leidet auf seine Weise.
Keinen Spaziergang in die Stadt es mehr gab,
die negativen Erlebnisse hielten uns davon ab.