Jedes Jahr die bange Frage – welche Weihnachtsgeschenke muss ich diesmal im Familien- und Freundeskreis verteilen? In erster Linie dienen Geschenke dazu – seinem Mitmenschen einerseits Freude zu bereiten und andererseits sollten sie eine Form der Wertschätzung ausdrücken. Damit der Begünstigte auch das richtige Weihnachtsgeschenk erhält, wird der aufmerksame Geschenkesucher, er sollte es zumindest, eine Adressatenanalyse vornehmen. Was ist das geeignete Geschenk? Möglichkeiten gibt es dergleichen viele. Kaufhäuser, Fachgeschäfte, Weihnachtsmärkte, Kataloge, Internet, etc. Das Angebot ist dermaßen vielseitig, dass die Auswahl zu einer Belastung wird. Dazu muss Zeit investiert und schließlich und endlich ein Entschluss gefasst werden. Vielfach wird der Begriff “Weihnachtsstress” verwendet. Der Zwang, in einer gesättigten Konsumgesellschaft Dinge zu erwerben, die für den Beschenkten eher zu einer Belastung werden, ist durchaus möglich. Der Zwangsbeglückte könnte aber ebenfalls in einem Kaufzwang geraten, damit sein Gewissen beruhigt wird. Jetzt muss er doch auch ein Geschenk suchen. Ein weiterer Stressfaktor könnte sich entwickeln.
Brauche ich das???
Pfarrer Hans-Jürgen Vogelpohl möchte deshalb seinen Lesern einige Anregungen für “stressfreie Weihnachtsgeschenke” geben, die wichtig und zudem kostenfrei sind:
1. Ein freundliches Gesicht bei der Eintönigkeit des täglichen Lebens in der Familie oder im Betrieb.
2. Ein vorsichtiges Schweigen, wenn andere Fehler machen.
3.Ein Wort der Anerkennung in der Familie oder in der Schule oder bei der Arbeit.
4. Ein Händedruck für den, der traurig ist.
5. Ein geduldiges Zuhören für den, der lästig ist.
6. Ein Blick des Mitgefühls für den, der Leid verbirgt.
7. Ein ehrliches Bekennen, wenn man etwas falsch gemacht hat.
8. Ein Zugeständnis der eignen Schwachheit.
9. Dem anderen sagen, dass man an ihn denkt.
10. Wenn jemand mir etwas schenkt, das Geschenk auch mit offenem Herzen annehmen.
Die Weisheit des Lebens ist:
Geb und Nimm. Jeder Mensch ist ein Gebender und Nehmender!