
Wos is für eich wichtig, wenn Weihnacht’n kimmt?
Glaubt’s ebba des, dass ma Kerz’n o’zindt?
Kerz’n - wenn’s brennand - san schee! –
Des is g’wiss! -–
Leicht’n all’s aus, wo’s finster word’n is’.
Wia lang aber dauert’s. dann gehen’s wieder aus
und scho wieder is’s finster drinnat im Haus.
Wia ganz anders dageg’n is’s do mit dem,
der’s Liacht der Welt wor’n is’ z’Bethlehem.
Sei Schei’ leicht all’weil ganz hell und ganz klar
und des bis heit no, - nach zwoataus’nd Jahr.
Erst wenns’d in dein’m Herz drin ebbs spürst vo dem Schei’
dann wird a bei dir wirkli Weihnacht’n sei.
Was is für eich wichtig, wenn’s an Weihnacht’n denkt’s?
Glaubt’s ebba des, dass an Haufa eich schenkt’s?
G’schenk, die beim Christbaum lieg’n drunt auf’m Tisch,
san -–wenn ma’s auspackt - toll! Des is g’wiss!
Wia lang aber dauert’s? -– Oft grad a Stund,
dann san’s für die meist’n grad no a G’lump!
Wia ganz anders dageg’n is do mit dem,
den Gott selber uns g’schenkt hat als Kind z’Bethlehem.
Er is ganz g’wiss des größt’ G’schenk auf der Erd’
weil er uns - wenn ma g’storb’n sa - an Himme aufsperrt.
Erst wenns’d des kapiert hast, I hoff: des is glei! –-
dann werd a bei dir wirkli Weihnacht’n sei.
Und wenn dann bei dir des is wirkli da Fall,
wenn Freid in dein’m Herz is, wia z’Bethlehem im Stall,
dann halt die ned z’ruck, tritt auf und verkünd’,
was der Herrgott uns g’schenkt hat z’Bethlehem hint’!
Aa d’Kerz’n soll’n brenna, aa d’Gschenka san in!
Denn dann hat dei Weihnacht’n wirlkli an Sinn.
Fritz Mückstein